Veranstaltungen    

Nautischer Verein Brunsbüttel


 

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
   

Sie können sich für den Newsletter vom Nautischen Verein Brunsbüttel registrieren lassen.

Bitte helfen Sie uns Spam zu vermeiden, und lösen Sie diese kleine Aufgabe!

Wieviele Beine hat ein Pferd? (1, 2, ...)

() Pflichtfelder

   

23.04.2018

2018 nautEssen Guenther

 

BRUNSBÜTTEL BRAUCHT ERREICHBARKEIT

Nautischer Verein fordert bessere Infrastruktur

Brunsbüttel (lz) Der Vorsitzende des Nautischen Vereins Brunsbüttel, MichaelHartmann, begrüßte die Gäste zum Nautischen Essen im großen Saal des Elbeforums, nachdem der Lotsenchor Takelure die Veranstaltung eröffnete hatte. Hartmann nutzte den festlichen Rahmen, um seinen Vorgänger Bernd Appel sowie den langjährigen Schriftwart Dieter Goos aus ihren Ämtern zu verabschieden. Als Festredner war Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) nach Brunsbüttel gekommen.
In seiner Begrüßung wies Hartmann auf die Projekte hin, die dem Nautischen Verein Brunsbüttel am Herzen liegen. Dazu gehören die B5, die L138 und die Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. „Flexible Erreichbarkeit mit verlässlich funktionierender Infrastruktur, das ist die wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum an der Unterelbe“, forderte Hartmann. Es gibt momentan viele Baustellen auf den Zuwegungen nach Brunsbüttel, so dass es immer wieder zu Verzögerungen kommt. Hartmann ging außerdem auf das geplante erste deutsche Flüssiggas-Terminal ein.
Dann trat Daniel Güntherans Rednerpult und stellte klar:
„Nur mit der richtigen Infrastruktur ist Schleswig-Holstein zukunftsfähig.“ Laut dem Ministerpräsidenten „gibt es keinen vernünftigen Grund, warum südliche Bundesländer sich wirtschaftlich besser entwickeln als wir in SchleswigHolstein“. Günther will weiterhin oft nach Berlin reisen, um die Präsenz Schleswig-Holsteins dort zu erhöhen. „LNG wird für die Schifffahrt der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen und Brunsbüttel ist der von der Bundesnetzagentur favorisierte Standort“, erklärte Daniel Günther. Neben der wasserseitigen Anbindung erachtet der Ministerpräsident den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im Land als wichtig.

Bernd Appel hielt die Laudatio auf die diesjährige Navigare Preisträgerin Gesa Völkl. DieLeiterin des Wasserstraßenund Schifffahrtsamtes (WSA) Brunsbüttel hatte dem Nautischen Verein ihre Unterstützung bei der Planung der fünften Schleusenkammer zugesagt – und hielt Wort. Völkl sagte nach der Ehrung: „Ich freue mich sehr und danke im Namen des ganzen WSA“.

2018 nautEssen spende

Im Rahmen einer Tischsammlung  zugunsten der Deutschen Seemannsmission i n Brunsbüttel kamen 2525,50 Euro zusammen. „Der Nautische Verein ist seit Jahren einer unserer treuen Begleiter, dafürsind wir sehr dankbar“, sagteDiakon Leon Meier und versprach: „Das Geld kommt unserer Arbeit zu Gute.

 BRUNSBÜTTELER ZEITUNG 23.04.218


 

 

 

 

 

VOLLE KRAFT FÜR STANDORT BRUNSBÜTTEL

Ministerpräsident will sich für bessere Infrastruktur einsetzen / Vorsitzender und Schriftführer des Nautischen Vereins verabschiedet

BRUNSBÜTTEL Traditionell wurden die Gäste beim Nautischen Essen in Brunsbüttelvom Lotsenchor Takelure im Elbeforum begrüßt. Zum ersten Mal eröffnete Michael Hartmann als Vorsitzender die Veranstaltung. Er nutzte den feierlichen Rahmen, um Bernd Appel, der 15 Jahre den Verein geleitet hatte, und Dieter Goos als jahrelangem Schriftführer aus ihren Ämtern zu verabschieden. Er wies in seiner Rede auf die Projekte hin, die der Nautische Verein Brunsbüttel unterstützt, wie den Ausbau der unterschiedlichen Anbindungen des Standortes Brunsbüttel. Dazu gehört dieB5 ebenso wie die L138 und die Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven. 

Es gibt keinen Grund, warum südliche Bundesländer sich wirtschaftlich
besser entwickeln,als wir in Schleswig-Holstein.“
Daniel Günther
Ministerpräsident

„Flexible Erreichbarkeit mit verlässlich funktionierender Infrastruktur, das ist die wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum an der Unterelbe“, forderte Hartmann. Es gebe momentan viele Baustellen auf den Wegen nach Brunsbüttel, so dass es immer wieder zu Verzögerungen komme. „Umwege und Umleitungen, das werden Siesicher auch gemerkt haben, Herr Ministerpräsident.“ Hartmann ging auch auf das geplante Flüssiggas-Terminal (LNG) am Elbehafen ein, dessen Planung, von Brunsbüttel-Ports angeschoben, sich jetzt konkretisiert. Ministerpräsident Daniel Günther dankte für die Einladung zum nautischen Essen und erklärte, er habe den Abgeordneten Hans-Jörn Arp mit im Auto gehabt: „Wir haben uns trotzdem verfahren.“ Nur mit der richtigen Infrastruktur sei Schleswig-Holstein zukunftsfähig, bestätigte Günther. „Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum südliche Bundesländer sich wirtschaftlich besserentwickeln, als wir in Schleswig-Holstein“, fügte der Festredner hinzu. Er will auch weiterhin oft in Berlinsein, um die Präsenz Schleswig-Holsteins dort noch zu erhöhen. „LNG wird für die Schifffahrt der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen, und Brunsbüttel ist der von der Bundesnetzagentur favorisierte Standort“, fuhr er fort. Er war mit einer Abordnung, zu der unter anderem auch Bürgermeister Stefan Mohrdieck und Frank Schnabel von Brunsbüttel-Ports gehörten, in Rotterdam und hatte ein dortiges Flüssiggas Terminal besichtigt. „Die Landesregierung setzt sich mit voller Kraft dafür ein.“ Neben der wasserseitigen Anbindung sieht der Ministerpräsident auch ein Muss, die Verkehrsinfrastruktur im Land auszubauen. „In den nächsten fünf Jahren stehen dafür jedes Jahr 90 Millionen Euro zur Verfügung – ich entschuldige mich für jede Baustelle, die entsteht.“ Bürgermeister Stefan Mohrdieck dankte für die Geschlossenheit beim LNG Projekt: „Wir haben immer etwas zu sagen und zu fragen, um diesen Standtort voranzubringen!“ Und auch Kreispräsident Hans-Harald Böttger sieht die maritime Wirtschaft als Motor Schleswig-Holsteins und den Bau eines LNG-Terminals als Investition in die Zukunft.

Sabine Kolz BRUNSBÜTTELER RUNDSCHAU 23.04.2018


2018 nautEssen navigare preis

NAVIGARE-PREIS FÜR GESA VÖLKL – UND EIN VERSPRECHEN FÜR DIE ZUKUNFT

 

BRUNSBÜTTEL Die Laudatiozur Verleihung des NavigarePreis 2018 hielt Kapitän Bernd Appel. Die Blaue Welle aus Glas erhalten Persönlichkeiten, die sich um die maritimen Belange und den Hafen- und Industriestandort Brunsbüttel besonders verdient gemacht haben. Gesa Völkl übernahm im Dezember 2004 die Leitung vom Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel (heute Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt).Kurz nach Völkls Amtsantritt, beim Nautischen Essen2005, forderte der Nautische Verein unter Bernd Appel den Neubau einer Expressschleuse, dessen Unterstützung bei der Planung und Durchsetzung die Amtsleiterin sofort zusagte. „So eine große Maßnahme durchzusetzen ist nicht einfach, viele Widerstände waren zu überwinden“, erklärte Appel. „Sie haben durch große und kleine Aktionen den verwaltungsinternen Druck erhöht, die Öffentlichkeit mitgenommen und regelmäßig umfassend informiert“, sagte der Laudator weiter. Appel betonte, dass der nautische Verein sich immer auf den fachlichen Ratschlag Völkls berufen konnte. „Sie waren immer für uns erreichbar und haben uns durch fachliche Vorträge unterstützt.“

Gesa Völkl hat im vergangenen Jahr den Posten als Amtsleiterin für Planfeststellung Verkehr im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein übernommen und nahm jetzt von Michael Hartmann die Auszeichnung entgegen. „Ich freue mich wirklich ganz doll – und ja, ich habe mir die Hacken abgerannt, aber nicht alleine“, betonte Völkl. Sie dankte im Namen des ganzen WSA für den Navigare-Preis und versprach: „Ein Planfeststellungsverfahren dauert oft bis zu mehreren Jahren, für das LNG-Terminal werden wir das in 15 Monaten schaffen.“ sko BRUNSBÜTTELER RUNDSCHAU 23.04.2018


 

   
   

Besucher

Aktuell sind 32 Gäste und keine Mitglieder online